Articles by Konstantin Kalveram

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Na klar, es muss nicht immer das Gerippte sein. Kenner und Co neigen auch beim Apfelweim zum Weißweinglas, dem langstieligen mit Verjüngung nach oben hin. Richtig so, manchem Apfelwein und seinen Aromen kommt man damit einfach besser auf die Schliche. Und schließlich ist ein Apfelwein ja auch ein Weißwein. Keiner aus Trauben zwar, aber dennoch.

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Schmierskizze

Ach!

“Hessischer Handkäs” wird ab sofort durch die Europäische Union geschützt und trägt das EU-Gütezeichen “geschützte geografische Angabe”. Abgekürzt heißt das g.g.A. Die hessische Käse-Spezialität muss also in Hessen zumindest erzeugt, verarbeitet oder hergestellt worden sein. Das ist immerhin etwas. Nach dem Handkäs wollen die hessischen Verbände auch versuchen, ein Gütezeichen für den Apfelwein und die Frankfurter “Grüne Soße” zu bekommen.

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So sicher wie Weihnachten: Wir sind schon wieder mal auf dem Museumsuferfest. Freitag, 27.8. bis Sonntag, 30.8. Wir bieten T-Shirts, Buttons und Aufkleber aus unserem Sortiment feil, Frankfurt- und Apfelwein-Merchandise. Siehe hier. Shirts in neuen Farben. Außerdem verkaufen wir  Bücher des B3-Verlages. Unser Stand befindet sich comme toujours auf der Sachsenhäuser Seite, Kurz vor der Ecke zur Schweizer Strasse (ungefähr vor dem Museum der Weltkulturen). Ein kleines weißes Zelt, Richtung Museumspark.

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Der Stocker-Verlag ist so freundlich, uns von Karl Stücklers Buch “Most und Apfelwein” 3 Exemplare zur Verlosung zur Verfügung zu stellen. Wer sich vor der Keltersaison noch einmal fit machen will und mit etwas mehr Kenntnis an die Kelterei gehen möchte, kann dieses Büchlein sicher gut gebrauchen. Wir verlosen also 3 Exemplare dieses nützlichen Buches..

Was haben die kleinen Kelterer noch vor wenigen Jahren über die Großen geschimpft, die bereits Anfang September oder gar im August den ersten Süßen des Jahres ausgeschenkt haben. “Des sin doch noch kaa rischtisch Äppel”, etc. Heute machen sie es selbst. Warum auch nicht? Natürlich sind es richtige Äpfel, eben frühe Sorten:

Laut einem Artikel in der FAZ vom 05.08.10 haben die 52 Keltereien, die im Hessischen Verband der Apfelwein- und Fruchtsaftkeltereien zusammengeschlossen sind, 2009 rund 36 Millionen Liter Apfelwein verkauft. Hinzu kommen noch etwa 8 Millionen Liter, die von selbstkelternden Apfelweinwirten und Gastronomen ausgeschenkt wurden. Verbandschef Martin Heil sieht in diesem Jahr beim Apfelweinkonsum einen Trend nach oben. Der heiße Sommer und die Fußball-WM hätten den Apfelweinverbrauch

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Apfelplantagen so weit das Auge reicht, so sieht es rund um Friedrichshafen am Bodensee aus. Kommen hier die Äpfel für den *hüstel* hessischen Apfelwein her? Bei dem Zustand, in dem sich Streuobstwiesen in Hessen befinden, reichen die Apfelerträge nie und nimmer aus, deswegen werden auch aus dem Alten Land und der Bodenseeregion Äpfel in hessische Keltereien gekarrt. Zudem wäre ein Apfelwein nur aus Streuobst nicht wenigen Konsumenten geschmacklich eher zu stramm, deswegen kommen bei der Apfelweinherstellung natürlich auch die milderen Tafelobstsorten zum Einsatz. In den Plantagen rund um den Bodensee werden hauptsächlich Elstar und Jonagold angebaut, aber auch Braeburn, Pink Lady, Boskoop und Granny Smith. Die Bauern verkaufen die Ernte an die Genossenschaften und bekommen lächerlich wenig Geld dafür. Die Bodenseeäpfel landen natürlich nicht hauptsächlich in hessischen Keltereien, sondern in den Supermärkten. Das kleine, verwackelte, überbelichtete, höchstens mittelmäßige Filmchen ohne Ton vermittelt hoffentlich einen Eindruck vom Ausmaß mancher Plantage.

Eigentlich sollte es in diesem Jahr schon stattfinden, wurde aber wegen diversen anderer Großereignisse gestrichen. Im nächsten Jahr soll es aber endlich soweit sein, Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (Die Grünen) bestätigte gestern, dass es vom 12. bis zum 21.8.2011 ein Apfelweinfest in der Frankfurter Innenstadt geben wird. Rund 40 Stände und ein Festzelt für 500 Leute sind geplant.

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Fußball-WM und Hitze sei Dank: Man sitzt im Gartenlokal und lässt sich sein Schöppchen schmecken. Kelterer freuen sich über einen kräftigen Umsatzzuwachs. Zitat eines Rapp´s-Sprechers: “Ich kann mit Fug und Recht sagen, dass es mehr als 20 Prozent sind.” Hier geht es zum kompletten Artikel.

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